Home
Aktuell
Andacht
Gottesdienste
Veranstaltungen
Kirchenvorstand
Kirchenvorstand Kandidaten 2012
Pastoren
MitarbeiterInnen
Erzieherinnen
Kindergarten
Krabbelgruppe
Kinderkirche
Kindergruppen
Konfirmanden
Konfirmationen
Jugendgruppen
Jugendabende
Jugendfreizeiten
Chöre
Frauengruppe
Seniorenkreis
Seniorenfahrten
Selbsthilfegruppe
Stammtisch für Arbeitslose
Bewahrung der Schöpfung
Unser Kreuz hat keine Haken
Taufen
Trauungen
Foto-Galerie
Zum Schmunzeln
Südafrika-Partner
Kirchenkreis
Landeskirche
Links
Home
 


Morgenzeit - der Start in den Tag

„Es tut gut, den Tag mit Gott zu beginnen." Das ist das Motto unserer 20-Minuten-Andacht am Morgen. Sie finden finden jeweils mittwochs und freitags statt. Eike Formella war der Initiator. Die Andachten beginnen jeweils um 7:00 Uhr mit Liedern, Gebeten und Worten aus der Bibel oder anderer christlicher Literatur. Dieses Angebot hat bereits treue Freunde gefunden. Alle Frühaufsteher, egal ob jung oder alt, die Kraft für den Tag suchen, sind herzlich eingeladen, an diesen Andachten teilzunehmen.



An Gottes Segen ist alles gelegen

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ein alter Mann ist total taub. Er geht aber jeden Sonntag zum Gottesdienst. Als ihn jemand fragt, warum er denn in die Kirche geht, obwohl er kein Wort versteht, antwortet er: „Der Segen!".

Was versteht man aber unter Segen und was bedeutet es, wenn wir sagen: „An Gottes Segen ist alles gelegen?"

Segen kommt von „signare", signieren und heißt: mit einem Zeichen versehen. Gott hat viele Zeichen gegeben. Er gab Kain das Zeichen der Verschonung, Noah das Zeichen des Regenbogens und Mose das Zeichen des brennenden Dornbusches. Zeichen über Zeichen. Es gibt aber ein Zeichen, in dem alle anderen eingeschlossen sind: es ist das Kreuz Jesu.

Ein kleines Mädchen kommt vom Dorf in die Stadt, sieht die vielen Kirchentürme und fragt die Mutter: „Warum sind auf den Kirchen Pluszeichen?"

Ein gesegnetes Leben steht unter dem Pluszeichen Gottes. Aufgrund unseres schuldhaften Verhaltens steht unser Leben ja eigentlich unter einem Minuszeichen. Durch die Tat Jesu am Kreuz wird es aber in ein Pluszeichen verwandelt. Wir sind so von Gott zum Leben gezeichnet, gesegnet.

Ihr Pastor, Wilfried Manneke

 

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Liebe Leserin, lieber Leser!

"Die Würde des Menschen ist unantastbar." Das ist vermutlich der bekannteste Satz des Grundgesetzes. Dieser Satz steht im guten Einklang mit dem biblischen Menschenbild. Deshalb betonen wir auch immer und immer wieder, dass jeder Mensch ein Original Gottes ist und seinem Ebenbild entspricht. Jeder Mensch ist von Gott gewollt, ohne Unterschied. Deshalb darf die Menschenwürde auch nie auf eine Gruppe von Menschen beschränkt werden. Alle Menschen sind von Gott geschaffen und deshalb auch gleich viel wert.

Rechtsextremisten betonen genau das Gegenteil. Sie betonen nicht die Gleichheit der Menschen, sondern ihre Ungleichheit. Ausgangspunkt ihrer Überzeugung ist die Rassenideologie der Nazis. Schon sie gingen von der Ungleichheit der Menschen aus. Aufgrund unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Erziehung sind Menschen in ihren Augen eben nicht gleich viel wert. Wir Christen widersprechen aber dieser Ideologie. Sie steht in krassem Gegensatz zu unserem Grundsatz, dass Gott der Schöpfer aller Menschen ist, unabhängig von Hautfarbe, Religion oder kulturellem Hintergrund.

In der jüdischen Thora, also in unseren fünf Büchern Mose, steht: "Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn und schuf sie als Mann und Frau." Deshalb widersetzen wir uns auch jeder Ideologie, die sich nicht für die Gleichstellung, Gleichbehandlung und Gleichberechtigung aller Menschen einsetzt.

"Nächstenliebe verlangt Klarheit!" Unter diesem Motto wendet sich die Evangelische Kirche gegen den Rechtsextremismus. Ich bin froh, dass die Kirche so deutlich und klar Stellung bezieht gegen den Rechtsextremismus. Nächstenliebe verlangt Klarheit.  Sie verlangt, dass wir klar hinsehen, klar reden und klar handeln. Wir können uns nicht vornehm heraus halten, wo wir rechtsextreme Meinungen hören. Wir müssen Stellung beziehen. Wenn Menschen angegriffen werden, Ausländer diffamiert oder verfolgt werden, dann müssen wir reagieren. Wir müssen helfend eingreifen.

"Die Würde des Menschen ist unantastbar." Sie zu achten und zu schützen ist nicht allein die Aufgabe des Staates. Sie ist auch unsere Aufgabe. Deshalb können wir weder Ausländerfeindlichkeit tolerieren noch die Meinung, dass nur das Starke gut sei. Deshalb widerspricht Rechtsextremismus auch fundamental unseren christlichen Grundüberzeugungen und Maßstäben. Wir müssen sogar deutlich sagen: Rechtsextremismus und christlicher Glaube sind unvereinbar.

Wilfried Manneke, Pastor

 



Pastor Wilfried Manneke

 

  Suche nach:
   Gästebuch
   Kontakt
   Impressum