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Sommerfreizeit in Schweden 2014


Das Ziel der Reise heißt: Ensro Lägergård. Die Freizeitstätte besteht aus mehreren Gebäuden in typisch schwedischer Holzbauweise. Sie liegt ca. 250 Kilometer nordnordwestlich von Stockholm – und auch der nächste Ort (Rättvik) liegt mit ca. 15 Kilometern Entfernung nicht gerade nebenan.

Jugendfreizeit in Schweden
vom 15. - 31. August 2014


Wir sind also so richtig mitten in Schweden. Das bedeutet: Natur pur. Dennoch besteht kein Grund für  Langeweile, denn uns erwartet ein urgemütliches Freizeitheim, ein großer See (1,3 km²) mit eigenem Sandstrand, Kanufahren (6 Kanus gehören zum Haus), Sport und Geländespiele, Workshops, lange Abende am  Lagerfeuer und vieles, vieles mehr. Unser Reisebus bliebt die ganze Zeit vor Ort. Somit kann er auch für Tagesausflüge (z.B. Gävle, Falun) genutzt werden.

Eine Fahrt mit der Kirche bedeutet auch, Gemeinschaft zu probieren und das Leben im christlichen Miteinander zu üben. Das geschieht nicht nur beim Küchendienst, sondern auch bei unseren Terminen mit Gott. Diese Zeit nehmen wir uns in täglichen Andachten, Themen- und Gesprächsgruppen über Gott und seine Bedeutung in unserem Leben. Die Leitung der Reise hat Diakon Ingo Voigt.


Jugendfreizeit in Schweden 2011


„Können wir nicht noch eine Woche länger bleiben? Wir werfen auch alle unser restliches Taschengeld zusammen!" Solche Anfragen waren gegen Ende unserer Freizeit wiederholt zu hören. Was war passiert? Hier der Versuch, Antworten zu finden:

Festzuhalten ist zunächst folgendes: Erstmals machten sich Jugendliche aus dem Kirchenkreis Uelzen und der Kirchengemeinde Unterlüß gemeinsam auf den Weg in den hohen Norden. Unser urgemütliches Freizeithaus namens „Gläntan i Edsbyn“ lag immerhin 250 km Luftlinie nordnordwestlich von Stockholm fernab der Zivilisation inmitten der Natur, was anreisetechnisch fast 20 Stunden Busfahrt bedeutete.

Vielleicht trug unser Reiseziel mit zur guten Stimmung bei, denn der nahe See lud zum Baden, Angeln und Bootfahren ein und manche Nacht wurde bei „Robinsonaktionen“ im Freien verbracht. Aber auch das zum Haus gehörige Gelände mit Sportplatz und Feuerstelle sowie das Haus selbst mit Sauna, Kaminraum und anderen „Rückzugsräumen“ machten die gesunde Mischung aus „gemeinsamer Zeit in der Großgruppe“, „Zeit in kleineren Gruppen“ und „Zeit für sich allein“ möglich: So konnte es sein, dass man täglich um 5.00 Uhr morgens mit einer kleinen Gruppe Verrückter in den See sprang, um anschließend wieder schlafen zu gehen und vormittags an einem der vielen Workshop-Angebote teilnahm, sich aber nachmittags in einer Mannschaft der Wasser- oder Lagerolympiade befand, um nach der Abendandacht allein in der Sauna zu sitzen und anschließend auf dem Dachboden in gemischter Gruppe die Nacht zum Tage zu machen.

Vielleicht trugen auch viele andere Dinge zum Gelingen der Freizeit bei: Die Möglichkeit, an einer 6tägigen Wanderung durch die Wildnis teilzunehmen, zwei Tagestouren in die „Zivilisation“ nach Söderhamn und Falun oder die Bierbrau- Nacht, in der das legendäre „Gläntan- Bier“ („…und du wirst zum Elch!“) entstand, Workshopangebote, die von Freundschaftsbändern über Uhrenbau, Wellness und Sport bis hin zu Metallarbeiten reichten, schräge Aktionen wie Quadfahren oder Springen vom 10- Meter- Turm in einem Freibad (nur der Diakon trug ein paar Blessuren davon) und natürlich der Wetten- dass- Abend, bei dem ein Teilnehmer barfuß über glühende Kohlen ging, ohne eine einzige Brandblase davon zu tragen.

Das alles spricht für ein tolles Mitarbeiterteam, das sich in fast einem dreiviertel Jahr Vorbereitung viel Zeit (und z.T. den Jahresurlaub) nahm, unser Unternehmen planerisch und später in Schweden praktisch in die Wege zu leiten!

Vielleicht war es auch die Küche, die als Rückgrat der ganzen Sache mit guter Verpflegung dafür sorgte, dass Leib und Seele stets zusammen gehalten waren. Es muss schon als dickes Lob gewertet werden, wenn Teilnehmer fragen, ob sie noch einmal mehr Küchendienst machen dürfen und die „Küchenfeen“ Bine (Erzieherin) und Meike (Speditionskauffrau) von Teilnehmenden gefragt werden, in welchem Restaurant sie als Köchinnen arbeiten würden!

Wahrscheinlich war es aber die Mischung aus allem, die unsere Freizeit so gut gelingen ließ. Und nicht zuletzt trugen auch die „Perlen des Glaubens“, die unser Thema waren, mit zum Gelingen bei, denn viele der oben genannten Dinge hatten einen thematischen Bezug, so dass wir nicht nur in den täglichen Andachten unsere „Termine mit Gott“ hatten.

Mein Lieblingsbeispiel ist das „Gläntan- Bier“: Als wir in der zweiten Nacht vor Ort stundenlang Malz und Hopfen vor sich hin köcheln ließen, dabei in der Küche Party machten, um anschließend die Hefe dazu zu geben, war der nächste Schritt: Den Gärbehälter still stehen lassen und Warten! Erst im Abschußgottesdienst am letzten Abend konnten wir unser Gebräu kosten. Es schmeckte schon nach Bier, war aber noch lange nicht fertig, denn eigentlich hätte es noch 5 weitere Wochen gebraucht. Aber: Da war gärtechnisch in der Stille Wesentliches passiert!

Ähnlich war es mit unserer Schwedenfreizeit: Wir warfen als „Zutaten“ 49 Leute mit ihren unterschiedlichen Gaben und Fähigkeiten in einen Topf und hatten viel Spaß dabei, aber das Eigentliche passierte fast unsichtbar: Plötzlich waren neue Freundschaften entstanden, plötzlich waren neben Ulk und Gaudi auch ernste Gespräche im Gang, plötzlich wurde in den Andachten laut mitgesungen und, und, und… - Kurz: Bei dieser Freizeit war zu spüren, dass Gott dabei war und seine Finger im Spiel hatte. Und wie beim „Gläntan- Bier“ müsste man sagen: Da kann noch etwas weitergehen…

Ingo Voigt

Jugendfreizeit mit 49 Jugendlichen in Schweden 2011

Sommerfreizeit auf Korfu 2010


In diesem Sommer sind 30 Jugendliche aus Unterlüß auf der Insel Korfu (Griechenland) gewesen. Die Leitung der Freizeit hatten Andreas und Maren Frind. Die Jugendlichen sind ganz begeistert von der Reise zurückgekehrt. Demnächst wird im Rahmen eines Gemeindeabends über die Reise berichtet werden.


Schweden 2009 - back to nature XXL


Im Sommer ist es soweit: Wir fahren wieder nach Schweden an „unseren“ wunderschönen See Stora Trehörningen in Ösjönäs. Rund 160 Jugendliche und junge Erwachsene  aus dem Kirchenkreis Celle - und auch hoffentlich viele aus Unterlüß - kommen für 16 Tage zusammen, um die Sommerferien einmal ganz anders zu verbringen. In unserem  eigenen kleinen Dorf in Ösjönäs  am See wird die Natur zum Abenteuer. Dann können wir erleben, was der schwedische Sommer so bietet. Angeln bis spät in die Nacht an unserem Badesee, Kanutour zur Insel, Wanderung mit Übernachtung in freier Natur oder einfach nur gemütliche Abende am Lagerfeuer mit Stockbrot und Gitarrenspiel. Mit unseren Reisebussen gelangen wir auch in die nächstgelegene Stadt oder wir veranstalten Partys auf dem Campgelände. Alle Teilnehmenden werden getrennt nach Altersgruppen in kleinen Siedlungen untergebracht. In unserem Dorfzentrum könnt ihr alles nutzen (vom Kiosk bis zur Sauna). Oder wie wär´s mal morgens, direkt nach dem Aufstehen in den Badesee mit glasklarem Wasser zu springen?! Oder sich mal beim Fischen auszuprobieren? In jedem Fall haben sich Mitarbeitende der Evangelischen Jugend ein tolles Programm für Euch ausgedacht.

Anmelden könnt Ihr Euch bei uns im Kirchenbüro. Ein Flyer liegt  im Eingangsbereich des Gemeindehauses aus. Die Kosten belaufen sich auf 330,- €. Weitere Informationen erhaltet Ihr oder Eure Eltern bei unserem Diakon Ingo Voigt oder direkt beim Evangelischen Kirchenkreisjugenddienst in Celle (Telefon 05141/7090680; per Mail: schweden@evjucelle.de oder im Internet unter: www.evjucelle.de).

Seid dabei und meldet Euch an!
Andreas Frind


Sonne und Me(h)r


Jugendfreizeit auf der griechischen Insel Korfu 2008

In den Sommerferien 2008 fuhren 28 Jugendliche und Erwachsene aus unserer Kirchengemeinde zum vierten Mal ins sonnige Griechenland auf die Insel Korfu. Die zweitägige Anreise führte uns mit dem Bus bis nach Venedig und von dort mit der Fähre weiter bis ins Ionische Meer. Das warme Klima (32°C) brachte uns schon auf dem Schiff dazu, unsere Bademode zu zeigen. Unsere Häuser im Ort Karousades lagen umringt von Orangen- und Zitronenbäumen. Am türkisblauen Mittelmeer ließen sich Sonne, Meer, Natur und das Leben in der Gemeinschaft bewusst erleben.

Über Andachten, Themenarbeit und Gruppenerlebnis (er-)lebten wir christliche Gemeinschaft mit dem thematischen Schwerpunkt „Freiheit". Die freie Zeit wurde mit Baden, Sonnen, Schnorcheln, Basketball und Zeit für Freunde schnell ausgefüllt. Eine Bootstour mit Baden im offenen Meer, ein Ausflug nach Korfu-Stadt, ein griechischer Abend bei Yakis und ein Volleyballturnier mit einer anderen Kirchengemeinde aus Deutschland, sowie eine Strand-Olympiade waren Stationen während unserer Freizeit.

Die griechische Mentalität wurde besonders deutlich beim Einkaufen im ortsansässigen Minimarket, wo alles etwas länger dauerte (+ eine Stunde). Trotz einiger Schwierigkeiten, die es zu überwinden galt, wird diese Freizeit durch die überschaubare Teilnehmerzahl in jedem von uns Spuren hinterlassen. Wir danken für die Erfahrungen, die wir machen durften und freuen uns auf ein nächstes Mal mit neuen Zielen, Ideen und Wünschen.

Maren und Andreas Frind

Evangelische Jugend verbrachte zwei Wochen auf Korfu.

Sommerfreizeit in Schweden 2007


Helmut Sdrojek ist als Diakon sowohl in der Unterlüßer als auch in der Klein-Hehlener Jugendarbeit tätig. Und so ist es mittlerweile schon Tradition, dass unter seiner Leitung in jedem Jahr eine Sommerjugendfreizeit der beiden Gemeinden ins Leben gerufen wird. In diesem Jahr waren es 55 Jugendliche, Kinder und Mitarbeiter die sich auf den Weg in den hohen Norden machten. Wie bereits vor zwei Jahren war das angepeilte Ziel Ösjönäs - ein sehr abgeschiedener Ort in Schweden, zwischen dem Vättern- und dem Vänernsee.

Das große, direkt an einem See gelegene Gelände, welches an den Tiveden Nationalparkt grenzt, lädt immer wieder zu zahlreichen Freizeitaktivitäten ein. Egal ob Schwimmen, Angeln, Fußball, Volleyball, Wandern Kanu fahren oder einfach nur ausruhen - all dem wurde ausgiebig nachgegangen. Die Jugendlichen fühlten sich dabei auch ohne Supermarkt, Fernsehen oder Computer spielen sichtlich wohl, auch wenn das Wetter vielleicht nicht ganz so sonnig ausfiel, wie man es sich im Vorfeld erhofft hatte. Doch auf der Freizeit ging es daneben um viel mehr als nur Spiel und Spass. Einen ebenso hohen Stellenwert hatte die thematische Arbeit auf dieser Freizeit. Unter dem Motto "Mit dir" wurden Abends und Morgens Andachten gefeiert, Gottesdienste gestaltet, Arbeitsprojekte durchgeführt und kreative Aktionen angeleitet.

Besonders in Erinnerung werden den Jugendlichen sicherlich die "Perlen des Glaubens" bleiben, die über beinahe die gesamte Zeit Stück für Stück in Andachten eingeführt wurden. Dieses Armband aus 18 unterschiedlichen Perlen, welches seinen Ursprung in Schweden hat, möchten helfen Glauben be-greif-bar zu machen und zugleich eine Hilfe beim Gebet sein. Am Ende trug jeder Jugendliche sein ganz individuelles selbst zusammen gesetzes Perlenband am Arm.

Gerade durch solche und ähnliche Angebote wurde schnell deutlich, dass sich das Thema "Mit dir" nicht nur auf die zwischenmenschlichen Ebene bezog, die aber trotzdem nicht zu kurz kam, wie sich in intensiven Gesprächen mit Jugendlichen zeigte. Die Gelegenheit, ihre alltäglichen Sorgen, Probleme und Ängste aus zu sprechen, nahmen viele dankbar an. Es ging zugleich auch um die Beziehung der Teilnehmer zu Gott und der Kirche. Die Rolle der Jugendlichen in der Gemeinde, ihre eigenen Visionen von Kirche heute, ihre persönliche Nähe aber auch Ferne zum Glauben, waren Punkte, die zahlreiche Diskussionen und Aktionen auslösten. Dabei wurden keine vorgefertigten Antworten präsentiert aber doch Wege aufgezeigt, wie man sich diesen nähern kann - dort in Schweden aber noch mehr wieder zuhause im alltäglichen Leben.

Ein gemeinsamer Gottesdienst am Ende der Freizeit in der Kirche von Tived bildete einen eindrücklichen Abschluss dieser Freizeit, die vermutlich weit über die zwei Wochen Schweden hinaus ihre Wirkung auf alle Mitgereisten haben wird.

Gesa Formella


Sonne, Strand und Mehr ...


2006

…mit diesem Gedanken im Hinterkopf starteten am Anfang der Sommerferien junge und junggebliebene Menschen aus Unterlüß und Klein-Hehlen Richtung Mittelmeer. Zwei Wochen sollte die Gruppe aus teils bekannten, teils neuen Gesichtern, auf der Insel Korfu in Griechenland verbringen.

Zwar hatten die „Unterlüßer" und „Klein Hehlener" jeweils ein Haus für sich, aber schon auf der Hinfahrt wurde der Zusammenhalt der gesamten Gruppe auf die Probe gestellt. Da der Bus aus finanziellen Gründen im Hafen von Triest nicht mit auf die Fähre genommen werden konnte, musste sämtliches Gepäck und Material in kürzester Zeit an Deck - und im Zielhafen wieder herunter geschafft werden.

Die netten Hauseltern

Das Einleben fiel dank des herzlichen Hausbesitzers Nikolas, der uns wie auch zwei Jahre zuvor mit Geschenken verwöhnte, und seiner Frau Elena, die in ihrem prachtvollen Blumengarten zeitweise auch als Schlangenbändigerin fungieren musste, nicht schwer. Auch die Lieblingsbeschäftigung waren schnell gefunden: Große Begeisterung fand natürlich der Strand, der nur einen kleinen Fußmarsch entfernt war und das Meer selber, das sowohl die Bodyboarder mit hohen Wellen versorgte, als auch die Warm-Wasser-Plantscher zu ein paar Runden Schwimmen in ruhiger See einlud. Sonnenbrand bekam jeder, der zu faul zum Eincremen war, gratis.

Worauf du dich verlassen kannst

Worauf du dich verlassen kannst Das Thema der Freizeit war „Worauf du dich verlassen kannst". Bei den regelmäßigen Themeneinheiten tasteten sich Teilnehmer und Mitarbeiter immer weiter an den Zusammenhang zwischen dem Glauben und ihrem Leben heran. Der Schatten unter den Orangen- und Zitronenbäumen lud ein, in Kleingruppen zu überlegen, was uns eigentlich zu wertvollen Menschen macht, der Irritation der Medien auf die Schliche zu kommen und die Antwort nicht dort, sondern bei Gott zu suchen.

Die Teilnehmer versuchten sich ihrer eigenen Vorstellung von Gott bewusst zu werden und konnten ihn als einen guten Freund entdecken. Das Nachempfinden der Geschichte des verlorenen Sohnes, sowohl in treckentechnischer, als auch in gemütstechnischer Hinsicht, konnte schon ´mal für gemischte Gefühle sorgen, ließ aber so manchen die Bibelstelle aus einen anderem Blickwinkel betrachten.

Dass auch dieser Teil Spuren hinterließ, beweist der abschließende Abendgottesdienst unter dem gleichen Thema wie auch die ganze Freizeit. Jeder hatte beim Abendmahl die Möglichkeit, sich zu seinem Glauben zu bekennen. Aber eine ganz besondere Überraschung war das Bekenntnis zweier Jugendlicher, die sich an diesem Abend konfirmieren ließen.

Ausflüge, Strand und Spielabende

Auf Korfu feierten die Teilnehmer Morgen- und Abendandachten, machten Ausflüge wie z.B der zu einer traumhaften Insel. Souvenier-Shopping, lustige Spieleabende auf der Terrasse des Hauses oder Unternehmungen auf eigene Faust gehörten auch dazu. Es wurde auch Basketball oder Beachball gespielt und Kontakte geknüpft.

Neue Bekanntschaften

Regelmäßiger Besuchsverkehr herrschte nicht nur zwischen „Unterlüß" und „Klein Hehlen", die immerhin ein zwanzigminütiger Fußmarsch trennte, sondern es wurden auch gute Bekanntschaften mit Einheimischen aus der nahegelegenen Stamm-Taverne oder Gruppen aus anderen Teilen Deutschlands gemacht, die genau wie wir von der evangelischen Kirche aus auf Tour waren. Man traf sich zu Wettkämpfen beim Beachvolleyball und teilte am Morgen der Rückreise das gleiche Schicksal am Hafen von Korfu. Wir wurde nämlich alle samt Gepäck aus Versehen am falschen Ende der Hafens ausgeladen. Die zwei Kilometer bis zu unserer Fähre wurden zum letzten Prüfstein, den die Gruppen vereint meistern mussten.

Christina Kuchemüller


Segeltörn auf dem Ijsselmeer

Das Segelschiff "Nieuwe Zorg" trug die Gruppe aus Unterlüß eine Woche lang übers Meer.


Wie bereits im Vorjahr lud unsere Friedenskirche auch in diesem Jahr wieder zu einem Segeltörn auf dem Ijssel-und Wattenmeer in Holland ein. Die Crew, bestehend aus sechzehn Amateur-Seglern, Frauen und Männer aus Celle, Braunschweig und Unterlüss, fand sich schon Anfang des Jahres. Der jüngste Teilnehmer war 14, der älteste 69 Jahre alt. Eine bunte Mischung von Leuten, die sonst weniger miteinander zu tun haben. Sie gingen das Wagnis ein, fünf Tage lang auf der Nieuwe Zorg, einem 25 Meter langen und 5 Meter breiten Flachbodensegler, mit engen Kajüten und einfachem Komfort zu verbringen.

Tägliche Andachten und ein Gottesdienst auf dem Segelschiff waren wichtige gemeinsame Zusammenkünfte der Crew, um sich Gottes Nähe zu vergewissern, Lieder zu singen und zu beten. Dabei kamen alle Sinne zum Einsatz. Denn die Weite des Meeres, das Blau des Himmels, die teilweise brennende Sonne, die salzige Meeresluft, der ´mal kühle, ´mal warme Regen, das Schaukeln des Schiffes, die Dunkelheit, der Sternenhimmel, die verschiedenen Häfen und Städte boten eine wunderbare Kulisse in Gottes wunderbarer Schöpfung. Genau richtig, um einmal die Seele durchatmen zu lassen.

Auch Handfestes musste an Bord geleistet werden. So wurden u.a. die Mahlzeiten täglich in der Schiffskombüse angerichtet, beim Segelsetzen war die Muskelkraft der Teilnehmer erforderlich und vieles mehr.

Das Nachtreffen im Dezember mit Dias und einer Andacht in unserer Friedenskirche rundete diese schöne Freizeit ab. Besonderen Dank gilt Tanja Schacht, Ingo Voigt und Mario Eckhardt, die halfen, diesen Segeltörn vor- und nachzubereiten. Ein Dankeschön ebenso an die anderen Mitsegler, die zum Gelingen des Segeltörns engagiert beitrugen.

Uwe Fassauer

Die komplette Manschaft
Was für ein wunderschöner Sonnenuntergang!

 

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