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Straßentheater aus Johannesburg



Ehemalige Straßenkinder machen Theater gegen Gewalt

Die südafrikanische Straßentheatergruppe Hlalanathi macht Theater gegen Gewalt. Acht Schauspieler zeigten in der Friedenskirche Unterlüß Szenen aus ihrem Alltag in Hillbrow - einem Stadtteil von Johannesburg. Die Zuschauer wurden dabei einbezogen und halfen bei der Suche nach gewaltlosen Handlungsalternativen. Die acht afrikanischen Schauspieler stellten in ihrem Stück „Finda Finda" dar, wie sie Gewalt erleben. Nach der Aufführung wurden die Zuschauer zum Mitspielen und Diskutieren eingeladen. Die Schauspieler boten Hilfen an, die auf spielerische Weise erleben liessen, wie Lösungen jenseits der Gewalt aussehen können.

Hlalanathi

Die Theatergruppe „Hlalanathi" um Goodwill Radebe, der als Straßenkind anfing, Theater zu spielen, bot nach der Aufführung Workshops an. Mit Jugendlichen erarbeitete Hlalanathi, wie man Gewalt auf unterhaltsame Weise spielerisch überwinden kann. Mit Mitteln des Theaters wurden Lösungen jenseits der Gewalt gefunden und ausprobiert - und das ganze machte auch noch Spaß: Entertainment gegen Gewalt. Da ist es auch kein Widerspruch, wenn mit Trommeln und Tanz gearbeitet wurde. „Damit vermitteln wir verschiedene afrikanische Kulturen, sagte Goodwill Radebe, und wer das Fremde kennen lernt, vergisst darüber Feindschaft und Gewalt."

Finda Finda

Finda Finda, so nennt man das Hütchenspiel in Südafrika. Alle Hütchen sehen gleich aus. Unter welchem findet sich die Perle? Den Mitglieder des Hlalanathi Community Theatre Projects aus Hillbrow, einem armen Stadtteil Johannesburgs, sieht man nicht an, woher sie kommen, was in ihnen steckt. Wie beim Finda-Finda-Spiel muss man es herausfinden. In ihrem aktuellen Stück deckten die acht Schauspieler, die ihr Handwerk auf den Straßen Johannesburgs gelernt haben, einige Hütchen aus ihrer Vergangenheit auf. Sie wollten nicht nur an Gewalt erinnern, die sie erlebt hatten. Hlalanathi regte die Zuschauenden zum Mitdenken an. Deshalb endete ihre Arbeit auch nicht, als der Vorhang fiel - bildlich gesprochen, denn einen Vorhang gibt es beim Straßentheater nicht.


Rock goes to Church

Welcher Pastor hat schon einmal das Vergnügen an "seinem" Kirchturm hinab zu klettern? Wilfried Manneke, Pastor der Ev. luth. Friedenskirche, traute sich dieses am Freitag Abend im Rahmen von "Rock goes to church" in Unterlüß. Etwa 200 Jugendliche und Junggebliebene nahmen an dieser Veranstaltung teil, welche der Kirchenkreisjugenddienst (KKJD) zusammen mit der Jugendarbeit Unterlüß organisiert hatte. Es war ein Beispiel dafür, dass Kirche längst nicht mehr nur alten Traditionen verhaftet ist, sondern auch mit dem Zeitgeist geht und einen lebendigen Glauben in einer noch lebendigeren Gemeinde leben kann.

Beim Volleyballtunier auf dem Kirchgelände zeigte sich sportlicher Ehrgeiz und Teamgeist, als beispielsweise die Mannschaft "Schweden" gegen "Die Namenlosen" oder die "Bavener" gegen "Kroatien" spielte. Beim Abseilen am Kirchturm schickte so mancher in luftiger Höhe noch ein Stoßgebet zum Himmel, auch wenn die erfahrenen Männer des Alpenvereins Celle alles im Griff hatten. Christof Sonnenschein, der auch den Abstieg wagte, sagte, als er wieder festen Boden unter den Füßen hatte: "Zuerst hatte ich schon ein bisschen Schiss, aber dann ging es ganz gut."

Wer im Laufe des Abends das Kirchenschiff betrat, dem bot sich ein ungewöhnliches Bild: Bänke waren beiseite geschoben, eine Bühne stand an dem Platz, wo sonst Kanzel und Altar den Raum einnehmen und eine Menge Jugendlicher tanzten, klatschten und sangen zu der fetzigen Musik, die die beiden christlichen Rockbands "Pentamonic" aus Celle und "Strive" aus Düsseldorf darboten.

Um Mitternacht läuteten dann die Glocken einen Nachtgottesdienst mit dem Thema. "Neue Wege gehen" ein, den die Band "Shalom" und der Projektchor unter der Leitung von Kirchenkreisjugenddiakon Ingo Rosenthal begleitete. Jugendliche erzählten dort von ihren verschiedenen Lebenswegen. Superintendent Hans-Georg Sundermann nahm diesen Aspekt in seiner Ansprache auf und feierte anschließend mit ihnen zusammen das Abendmahl. Wer danach immer noch keine Müdigkeit verspürte und noch nicht in sein Zelt kriechen wollte, der konnte es sich beim Nachtcafe im Gemeindehaus gemütlich machen.

Am nächsten Morgen nach Frühstück und Abschlussandacht endete in Unterlüß eine Veranstaltung, die sowohl bei Jugendlichen, als auch bei Erwachsenen großen Anklang gefunden hat. Diakon Sven Gutzeit aus Nienhagen resümiert: "Ich glaube der KKJD und die Unterlüßer haben genau das getroffen, was Jugendarbeit in Zukunft ausmacht, Jugendarbeit mit Eventcharakter, bei dem der christliche Faktor nicht zu kurz kommt." Auch Svenja Baldwin aus dem Vorbereitungsteam zieht positive Bilanz: "Es war gut wie das alles abgelaufen ist, es war eine gute Stimmung und viele nette Leute." Für die Sechzehnjährige steht schon jetzt fest: Wenn so etwas wieder einmal statt finden sollte, ist sie auf alle Fälle wieder dabei.

Gesa Formella

Konzert mit der Rockgruppe Strive (Düsseldorf)
"Strive" und "Pentamonic" begeistern das junge Publikum.


Liturgische Nacht in der Kirche


Um Mitternacht läuteten dann die Glocken einen Nachtgottesdienst mit dem Thema. "Neue Wege gehen" ein, den die Band "Shalom" und der Projektchor unter der Leitung von Kirchenkreisjugenddiakon Ingo Rosenthal begleitete. Jugendliche erzählten dort von ihren verschiedenen Lebenswegen. Superintendent Dr. Hans-Georg Sundermann nahm diesen Aspekt in seiner Ansprache auf und feierte anschließend mit ihnen zusammen das Abendmahl. Wer danach immer noch keine Müdigkeit verspürte und noch nicht in sein Zelt kriechen wollte, der konnte es sich beim Nachtcafe im Gemeindehaus gemütlich machen.

Diakon Helmut Sdrojek (unteres Bild) begrüßt im Gottesdienst die Kirchenband "Shalom", den Projektchor der Ev. Jugend Celle und unseren Superintendent.

 

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