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Kindergarten "Noahs Arche"


Liebe Mütter, liebe Väter!

Wenn Sie Ihr Kind in baldiger Zukunft einem Kindergarten anvertrauen, möchten Sie sicher wissen: Welche Ziele verfolgen denn die Mitarbeiterinnen für die Kinder, und welche Methoden wenden sie dazu an? Wie sieht so ein Kindergarten-Alltag aus?

Auf solche und andere Fragen möchten wir Ihnen hier Antworten geben. Außerdem laden wir Sie zu Schnuppernachmittagen und Tagesbesuchen ein. Sie sind uns herzlich willkommen.

Für unseren Kindergarten hat 1957 die Ev.-luth. Kirchengemeinde Unterlüß die Trägerschaft übernommen, um über die Taufe hinaus Kinder und Eltern zu begleiten und sie zum christlichen Glauben zu ermutigen. Grundsätzlich ist der Kindergarten aber für alle offen, gleich welcher Konfession, selbst wenn sie keiner Kirche angehören.

Gabriele Guddusch, Leiterin des Kindergartens


Die Öffnungszeiten

Unser Kindergarten gehört zu einem der zwanzig Evangelischen Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Celle. Unsere "Arche" können derzeit 60 Kinder besuchen. Auf zweieinhalb Gruppen verteilt haben wir Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Nachmittags nehmen wir auch Schulkinder auf.

Öffnungszeiten von 6.45 Uhr bis 16.30 Uhr.

  • Der Frühdienst geht bis 8.00 Uhr,
  • die Hauptbetreuung bis 12.00 Uhr,
  • und der Spätdienst bis 13.00 Uhr,
  • Die Ganztagsbetreuung erfolgt bis 16.30 Uhr.

Kindergartenkinder können auch den "Dienstleistungsnachmittag" nutzen, wenn die Eltern einen wichtigen Termin wahrnehmen wollen.


Wir unterstützen ihre Kinder ...

  • in ihrem Streben nach Selbständigkeit
  • im Umgang miteinander (gegenseitige Annahme und Zuwendung, Konflikte verstärkt sprachlich und nicht körperlich auszutragen)
  • im Ausleben ihrer Phantasie und Kreativität ("krumm und schief, aber selbst gemacht")
  • in ihrem Bewegungsdrang (Kinder lernen in und durch Bewegung, und darum bieten wir ihnen viel Raum dafür, z.B. Flurbereich, Bewegungsraum, Außengelände)
  • im Erforschen ihrer Umgebung und der Schöpfung
  • im Erleben, Zeigen und Verstehen der eigenen Gefühle (Wut, Trauer, Freude, Enttäuschung ...) und im Verständnis für die Gefühlswelt anderer, in ihrem Interesse Neues zu entdecken und zu lernen!
  • in der Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit
  • im Wahrnehmen kultureller Angebote.
Die "Arche Noah" als Spielgerät. Hier gibt es viel zu entdecken.

Spielen, Toben, Lachen ...

  • ... sind in der Freispielzeit im gesamten Kindergarten möglich. Die Gruppenraumtüren sind offen, und jede(r) Mitarbeiterin ist AnsprechpartnerIn für jedes Kind.
  • Freispiel: Die Kinder haben freie Wahl der Spielpartner, der Spielart, der Spieldauer und des Spielortes. Der Zeitrahmen dafür wird der Situation oder den Absprachen entsprechend festgelegt. Danach treffen sich die Kinder wieder im eigenen Gruppenraum.
  • Da Kinder einen extremen Bewegungsdrang haben und sie besonders in und durch Bewegung lernen, bieten wir ihnen viel Freiraum dafür (keine Angst vor rollenden Kindern im Flurbereich).
  • Gleitendes Frühstück bedeutet zu essen, wenn der Hunger kommt, in gemütlicher Atmosphäre mit Freunden, die Dauer selbst zu bestimmen, freie Auswahl des zur Verfügung stehenden Getränke-, Obst- und Gemüseangebotes.
  • Neben den festen Spielbereichen (Kuschel- und Verkleidungsecken, Bauteppiche und Maltische) gibt es für die Kinder Angebote in ihren eigenen Gruppen. Diese werden situationsorientiert geplant und berücksichtigen die Bedürfnisse der Kinder.
  • Spielen, Toben, Lachen können wir auch bei jedem Wetter draußen.

Geburtstage, Feste, Gottesdienste ...

Mit den Kindern feiern wir Geburtstage, Feste im christlichen und weltlichen Jahreskreis, Gottesdienste, Taufen, Abschiede ...

Auf das Erzählen von Geschichten aus der Bibel und über das Leben Jesu legen wir besonderen Wert. Wir beten regelmäßig mit den Kindern, singen christliche Lieder und versuchen, ihnen nabezubringen, dass Gott jeden Menschen liebt und uns nie allein läßt! Aber auch, dass wir Jesus nacheifern und unseren Nachbarn als Freund behandeln und es täglich im Kindergarten probieren wollen (christliches Menschenbild).

Kinder und Erzieherinnen feiern mit Eltern, Großeltern und anderen Gemeindegliedern einen Gottesdienst im Freien.

Die Großen dürfen auch `was machen ...

In der Zusammenarbeit mit den Eltern sind uns wichtig:

  • Elterngespräche
  • Elternabende
  • Gespräche mit den ElternvertreterInnen
  • Gemeinsame Feste und Gottesdienste mit Eltern, Kinder und der übrigen Kirchengemeinde
  • Rückmeldungen

Sprechen Sie uns bitte an, wenn Sie fragen haben.


Evangelischer Kindergarten besteht seit 1957

Am 7. Mai 1957 wurde der Evangelische Kindergarten Unterlüß feierlich von Pastor Jäger eröffnet. Die erste Leiterin war Frau Hiltgunde Schmidt. Schon gleich im ersten Jahr wurden fünfzig Kinder aufgenommen.

Vieles hat sich seit der Anfangszeit verändert. 1973 wurde der Kindergarten durch einen Anbau vergrößert. Seitdem stehen dem Kindergarten vier Gruppenräume zur Verfügung. Wenn das Wetter es zulässt, bietet ein naturnahes Außengelände vielfältige Spiel- und Erfahrungsbereiche. Ein großes Holzschiff (Noahs Arche), Kletterbäume, Vogelnestschaukeln, ein Sandbereich mit Wasseranlage und vieles mehr stehen den Kindern zur Verfügung.

Die zweieinhalb Stammgruppen werden heute von fünf Erzieherinnen betreut. Das Konzept des Kindergartens wurde in den letzten Jahren mehr und mehr verändert. Wir haben heute sog. „Stammgruppen mit offenen Türen". Hier findet gezielte Erziehungsarbeit statt. Dabei wird besonders darauf geachtet, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein durch Kreativität, Fantasie und Eigenständigkeit zu fördern. Die Kinder finden dafür eine herausfordernde Umgebung vor, die zum Spielen und Handeln anregt. Gerade das Spiel ist ja die kindgemäße Form, in der Bewegung, Gefühl, Denken und soziales Handeln gefördert werden.

Es ist uns darüber hinaus wichtig, mit Kindern, die oft keine Geschwister haben, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft, aber auch Durchsetzungsvermögen einzuüben. Natürlich wird dabei auch gelernt, manchmal zurückstecken zu müssen.

Die Stammgruppen sind - anders als es früher war - vom Alter her gemischt. Wenn neue Kinder in den Kindergarten kommen, werden sie von den älteren in Form einer „Patenschaft" betreut. Die „Großen" begleiten die Neulinge durch die Räume, zeigen ihnen, wo draußen und drinnen die Spielgeräte sind, wo das gebrauchte Geschirr hingestellt wird und so weiter.

Als Kindergarten unserer Evangelischen Kirchengemeinde spielt der religiöse Aspekt im täglichen Umgang eine wichtige Rolle. Kinder werden in ihrer Einzigartigkeit angenommen, in ihren Freuden und Leiden, Sorgen und Nöten, ihrer Traurigkeit und Verschlossenheit, aber auch in ihrer grenzenlosen Neugierde. Konkrete Inhalte der religionspädagogischen Arbeit sind Gebete und Kinderlieder, biblische Geschichten und das Feiern kirchlicher Feste, aber auch diakonische Aktivitäten wie der regelmäßige Besuch des Altersheimes.

Dieses kurze Portrait kann nur einen kleinen Ausschnitt der vielen Möglichkeiten zeigen, die den Kindern heute geboten werden. So wie sich seit 1957 hier viel verändert hat, gehen die Veränderungen weiter. Ständig kommen neue Ideen dazu, wie das neue Konzept noch effektiver umgesetzt werden kann. Wir wünschen dem Team weiterhin eine gute Hand bei ihrer verantwortungsvollen Arbeit.

Der Kirchenvorstand


 

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Unser Bild vom Kind

Jedes Kind ein von Gott geschaffener, einmaliger Mensch.

Es ist uns wichtig, jedes Kind mit seinen Stärken und Schwächen, Fähigkeiten und Grenzen anzunehmen und seine eigene Persönlichkeit zu akzeptieren.

Das Kind wird bei uns nicht als Lernobjekt verstanden, sondern als jemand, der sich selbsttätig entwickelt und der dazu Unterstützung, Anregung und Begleitung von Erwachsenen braucht. Es erweitert somit sein Weltwissen und bildet sich ständig weiter. Im Verhalten der MitarbeiterInnen zum Kind wird diese Haltung deutlich. In einer freundlichen Atmosphäre,

  • in der es verlässliche Bezugspersonen gibt,
  • in der es Grenzen und Regeln gibt, die für Kinder nachvollziehbar sind,
  • in der es Zeit zum Zuhören gibt,
  • in der es Erwachsene gibt, die Zeit haben,

können Vertrauen und Geborgenheit wachsen. Die familienähnliche Atmosphäre wird dadurch verstärkt, dass wir in unseren Gruppen eine Altersspanne von 2–6 Jahren haben und die Kinder sich hier wie Geschwister gegenseitig unterstützen können.


Ziele der religiondpädagogischen Arbeit

Wir verstehen uns als aktiven Teil der Kirchengemeinde und vermitteln in unserer Arbeit Inhalte christlichen Glaubens. Den Kindern soll somit ermöglicht werden:

  • sich als Geschenk Gottes zu entdecken
  • Vertrauen in Gottes bedingungslose Zuwendung zu finden
  • in Verantwortung zu ihren Nächsten, der Schöpfung und sich selbst zu leben
  • vergebendes und versöhnendes Handeln zu erleben
  • unterschiedliche Glaubensvorstellungen und damit verbundene Religionen und Rituale zu akzeptieren.
  • Christliche Feste wie Weihnachten, Ostern und Erntedank bewusst zu erleben.

Methoden der sozialpädagogischen Arbeit

Tagesablauf

Jedes Kind gehört zu einer Stammgruppe, die mit einem eigenen Namen bezeichnet ist. Jede Stammgruppe trifft sich morgens in ihrem Gruppenraum zur Begrüßung. Die Kinder werden dort von den Erzieherinnen empfangen. Anschließend werden unterschiedliche Aktionen und Angebote den Kindern zur freien Auswahl gestellt. In dieser Phase können die Kinder die Gruppen wechseln. Auch während des Freispieles sind nach Absprache alle Gruppenräume sowie Bewegungsraum, Flurbereiche und Außengelände für jedes Kind zur freien Spielgestaltung offen. Dadurch können die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben, sie lernen, zwischen den Angeboten auszuwählen und Entscheidungen zu treffen.

Einmal täglich trifft sich jede Gruppe zu einem gemeinsamen Kreis, um sich über den Tagesablauf, besondere Erlebnisse oder Erfahrungen aus zu tauschen.

Mahlzeiten

Während der Freispielzeit haben die Kinder in der Zeit von ca.8.15 Uhr bis ca. 10.30 Uhr die Möglichkeit, in der Cafeteria zu frühstücken. Sie wählen Zeitpunkt und Frühstückspartner selbst. Einmal in der Woche bieten wir ein kerniges Frühstück an: Hier bringt jedes Kind etwas Kerniges und Gesundes mit in den Kindergarten. Dieses wird dann in Büffetform für und mit den Kindern aufgebaut. Die Kinder sollen den Wert der gesunden Ernährung kennen lernen.

Das Mittagessen wird um ca. 12.00 Uhr in der Cafeteria eingenommen.

Nachmittags gibt es gegen 14.30 Uhr eine Zwischenmahlzeit.

...und die Konsequenz für unser sozialpädagogisches Handeln

Uns ist wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der verlässliche Bezugspersonen Orientierung, Vertrauen und Geborgenheit geben. Wir MitarbeiterInnen akzeptieren die Persönlichkeit des Kindes und nehmen die Kinder mit ihren Stärken und Schwächen an. Sie werden dort abgeholt wo sie stehen.

Ich (das Kind) habe Rechte:

  • auf Verständnis für mein Verhalten
  • auf Vertrauen und Geborgenheit
  • auf eine intakte Umwelt
  • verstanden zu werden
  • auf ein eigenes Zeitmaß, denn manchmal brauche ich etwas länger um etwas zu verstehen
  • auf einen angemessenen Rahmen (hier: im Kindergarten)
  • auf Wertschätzung und Akzeptanz
  • auf Regeln und Grenzen
  • darf spielen
  • auf Entwicklungsunterstützung und Bildung
  • ich möchte Stärken und Schwächen entdecken
  • ich bin neugierig auf Neues

Wie möchte ich als Kind verstanden werden:

  • Ich bin ein einmaliges, von Gott geschaffenes Wesen. Gott hat mir mein Leben geschenkt.
  • Ich bin gut ... Ich bin Ich ...
  • Ich habe Gefühle und möchte sie zulassen und ausleben
  • Ich habe eine eigene Würde und einen eigenen Wert
  • es gibt keine Unterschiede, weder in Religion noch in Nationalität oder Behinderung
  • Mädchen und Jungen, wir sind Partner
  • Ich darf Fehler machen
  • Ich lerne mit Kopf, Herz und Hand
  • Ich brauche Vorbilder
  • Ich bin MitgestalterIn und MitentscheiderIn

Die MitarbeiterInnen sind keine MacherInnen sondern BegleiterInnen der Kinder. Wir unterstützen und fördern die Kinder in ihren verschiedenen Entwicklungsphasen gemäß ihrer Bedürfnisse. Wir nehmen die Lernlust der Kinder in vorbereiteten und spontanen Situationen auf, lenken und leiten an, nehmen uns zurück, um die Selbsttätigkeit der Kinder zu unterstützen.

Die Kinder können sich nach eigenen Interessen und Bedürfnissen für eines der angeleiteten Angebote oder für das parallele weiterlaufende Freispiel entscheiden. Die Angebote werden situationsbezogen und altersentsprechend ausgesucht (2–6 Jahre).

Es gibt fest installierte Wald- und Aktionstage in den Gruppen. Weiterhin werden im Kindergarten Gemeinschaftsaktionen geplant und vorbereitet, bei denen sich Kinder, Eltern, Großeltern und Andere beteiligen können: Eltern – Kind – Nachmittage, Spielplatzumgestaltung, Ferienpassaktion, Laternenfest. Familiengottesdienst ...  Durch diese Angebote wird der Kindergarten zur Begegnungsstätte für Generationen.