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Nächster Konfirmandenkurs

Im Mai 2018 beginnt der neue Konfirmandenkurs. Jugendliche, die zur Konfirmation im Mai 2019 vierzehn Jahre alt sind, sind herzlich zur Teilnahme am Unterricht eingeladen. Der Unterreicht findet immer dienstags von 17.00 - 18.30 Uhr statt.

Ein Anmeldeformular für den neuen Konfirmandenkurs erhalten Sie in unserem Kirchenbüro. Die Öffnungszeiten sind mittwochs und freitags von 9.00 - 12.00 Uhr.

Wir schicken Ihnen das Formular auch gerne zu. Zusammen mit der Anmeldung bitten wir um einen Kostenbeitrag von 50,- Euro. In diesem Beitrag sind die Kosten für Unterrichtsmaterialien, einer Bibel in heutigem Deutsch und die Anzahlung von 25,- Euro für die Konfirmandenfreizeit enthalten.



Konfirmandenunterricht nur noch ein Jahr

Liebe Eltern,

Sie kennen fast alle den Konfirmandenunterricht aus eigenem Erleben. Wenn es etwas Konstantes von der Kirche zu berichten gibt, gehört sicher der Konfirmandenunterricht dazu. Großeltern können ihren Enkeln noch viele Geschichten aus ihrer Konfirmandenzeit erzählen. Auf dem ersten Blick scheint vieles beim Alten geblieben zu sein – vor allem der wöchentliche Unterricht über einen Zeitraum von zwei Jahren.

Verlängerung der täglichen Schulzeit.

Die aktuelle Schulpolitik in Niedersachen hat jedoch gravierende Änderungen für den Konfirmandenunterricht mit sich gebracht. Die Einführung der Ganztagsschulen und die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit verlängert die tägliche Schulzeit erheblich.

Ich denke an Sascha und Wiebke. Sie wohnen in Unterlüß und stehen jeden morgen um 6.00 Uhr auf. Ihr Schulbus bringt sie um 6.45 Uhr nach Hermannsburg zur Realschule oder zum Gymnasium. Um 16.30 Uhr sind beide wieder in Unterlüß. Zehneinhalb Stunden sind seit dem Aufstehen vergangen. Jetzt muss noch die Bioarbeit für den morgigen Tag vorbereitet werden und natürlich gibt es in Latein und Mathe auch noch Aufgaben. Aber Halt, von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr den Konfirmandenunterricht nicht vergessen!

Sascha und Wiebke sind nur zwei Konfirmanden von vielen. In Beedenbostel und Garßen fahren die Schüler zu neun verschiedenen Schulen. Nicht alle sind wie Sascha und Wiebke schon um 17.00 Uhr wieder an ihrem Wohnort. Für manche Schüler ist der Konfirmandenunterricht erst ab 18.00 Uhr möglich. Bei diesem Tagespensum der Jugendlichen ist es leicht vorstellbar, dass die unterrichtenden Diakone und Pastoren nicht gerade traumhafte Einschaltquoten an Aufmerksamkeit bekommen.

Konfirmandenunterricht dauert nur noch ein Jahr

Kirchenvorstände und Mitarbeiter aus neun Gemeinden des Kirchenkreises Celle haben eine Antwort auf diese vertrackte Situation gefunden. Die Konfirmandenzeit soll nur noch ein Jahr dauern. Sie beginnt im Mai jeden Jahres und endet mit der Konfirmation im April oder Mai des 8. Schuljahres.

Konfirmandenfreizeit in den Winterferien

Ein wichtiger Teil des Unterrichtes ist ein mehrtägiger Ferienkurs. Was Christen glauben und wie Christen im Alltag handeln sollten – diese Fragen und noch vieles mehr werden im Ferienkurs vermittelt. Gottesdienste und Andachten werden dabei von den Konfirmanden mitgestaltet. Natürlich bleibt auch genug Zeit für Spaß und Unterhaltung, Ausflüge, Disco und Nachtwanderungen.


Näheres über den Konfirmandenunterricht


Praxisteil des Konfirmandenunterrichtes

Es gibt während der Konfirmandenzeit auch immer wieder praxisorientierte Projekte:

  • Besuch einer Behinderteneinrichtung in Celle oder Hermannsburg.
  • Besuch verschiedener Gruppen der Kirchengemeinde
  • Treffen mit kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Mitgestaltung der Aktion "Brot für die Welt".
  • Beteiligung an der jährlichen Kleidersammmlung für Menschen in Armut

Konfirmandenfreizeit

Eine mindestens dreitägige Freizeit findet während der Konfirmandenzeit statt. Nach einer Vereinbarung der Kirche mit dem Land Niedersachsen bekommen Schülerinnen und Schüler für Konfirmandenfreizeiten drei Tage unterrichtsfrei.

Vorstellungsgottesdienst

Gegen Ende der Unterrichtszeit gestalten die Konfirmandinnen und Konfirmanden gemeinsam einen Gottesdienst, dessen Thema sie selber erarbeiten.

Termine der Konfirmation

Die Konfirmationen finden an zwei Sonntagen im April oder Mai statt, jeweils um 10.00 Uhr. Die genaue Termine werden rechtzeitig festgelegt. An den Vorabenden zur Konfirmationen finden jeweils um 18.00 Uhr Abendmahlsgottesdienste für die Konfirmanden, ihre Eltern, Großeltern, Paten etc. statt.

Gebühr für Unterrichtsmaterialien

Gemeinsam mit der Anmeldung zum Konfirmandenunterricht erbitten wir einen Kostenbeitrag von € 50,-. In diesen Beitrag sind die Kosten für ein Konfirmandenbuch, einer Bibel in heutigem Deutsch und die Anzahlung von € 25,- für die Konfirmandenfreizeit enthalten.

Mitarbeiterteam

  • Wilfried Manneke (Pastor)
  • Ingo Voigt (Diakon)
  • Kerstin Blonn
  • Lena Formella
  • Pia Wiegand

Ordnung der Konfirmandenarbeit in der Ev.-luth. Friedenskirche Unterlüß

 

I

Grundsätze

Evangelisch-lutherische Kirche lebt von den Gaben Gottes in Wort und Sakrament.

Die Konfirmandenarbeit hat ihre biblische Grundlage in der Zusage und dem Auftrag Jesu Christi: “Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28, 18-20).

Die Kirche lädt junge Menschen ein, gemeinsam zu erfahren und zu fragen, was es bedeutet, getauft zu sein und an Jesus Christus zu glauben.

Die Konfirmanden sollen vertraut werden mit dem Leben der Kirche in gottesdienst-licher Feier und im Alltag der Welt, besonders aber mit der biblischen Botschaft.

Es ist wichtig, daß die Konfirmanden die Konfirmandenarbeit nicht als eine isolierte Veranstaltung erleben, sondern während der Konfirmandenzeit möglichst viel vom Leben der Gemeinde kennenlernen.

Unter Zugrundelegung dieser Grundsätze werden die nachstehenden Regelungen getroffen:

II

Dauer

Die Konfirmandenarbeit beginnt im Monat Mai für die Kinder des siebten Schuljahres und erstreckt sich über ein Jahr. Sie schließt mit der im achten Schuljahr zwischen Ostern und Pfingsten stattfindenden Konfirmation ab.

III

Anmeldung

Zur Anmeldung werden die Erziehungsberechtigten zusammen mit den zukünftigen Konfirmanden eingeladen und gebeten, die Taufbescheingung mitzubringen.

Der Termin wird rechtzeitig vorher im Gemeindebrief bekanntgegeben. Die Erziehungsberechtigten erhalten bei der Anmeldung eine Ausfertigung dieser Ordnung.

Zu Beginn der Konfirmandenarbeit wird zu einem besonderen Gottesdienst und zu einem Elternabend eingeladen. An dem Elternabend wird über Form und Inhalt der Konfirmandenarbeit informiert.

IV

Organisationsform

Zur Konfirmandenarbeit gehören Unterricht und weitere Veranstaltungen wie Freizeiten, Gemeindepraktika und Kurse. Die Teilnahme ist grundsätzlich verbindlich. Der Unterricht findet außerhalb der Schulferien wöchentlich statt und umfaßt jeweils eine Unterrichtsstunde / 90 Minuten.

Während der Konfirmandenzeit findet eine achttägige Freizeit statt. Diese Freizeit setzt sich aus der Schul- und fünf Ferientagen zusammen. Die Kirchengemeinde beteiligt sich an den Kosten der Freizeit. Das Pfarramt wird im Auftrage der Erziehungsberechtigten die notwendigen Beurlaubungen vom Schulunterricht beantragen. Über die Freizeit wird vorher an einem Elternabend näher informiert.

Wenn Konfirmanden aus wichtigen Gründen verhindert sind, an der Konfirmandenarbeit teilzunehmen, werden sie sich möglichst vorher vom Pfarramt beurlauben lassen. Für eine nachträgliche Entschuldigung legen sie eine entsprechende Erklärung der Erziehungsberechtigten vor.

V

Arbeitsmittel

Die Konfirmanden benötigen folgende Arbeitsmittel:

  • Bibel (Ausgabe: Gute Nachricht, Bibel in heutigem Deutsch)
  • Konfirmandenbuch und Mappe.

VI

Teilnahme am Gottesdienst

Die Konfirmanden nehmen an den Gottesdiensten der Gemeinde teil. Ein regelmäßiger Gottesdienstbesuch - alle zwei Wochen – ist erwünscht und notwendig, wenn die Konfirmanden mit dem gottesdienstlichen Leben vertraut werden sollen. Die Erziehungsberechtigten sind eingeladen, gemeinsam mit den Konfirmanden an den Gottesdiensten teilzunehmen.

Die Konfirmanden lassen sich die Teilnahme am Gottesdienst in einer Gottesdienst- besuchskarte bestätigen.

VII

Erziehungsberechtigte

Die Erziehungsberechtigten werden gebeten, die Konfirmanden während der Konfirmandenzeit mit Interesse zu begleiten sowie an Elternabenden teilzunehmen. Während der Konfirmandenzeit finden zwei bis drei Elternabende statt.

VIII

Abschluß der Konfirmandenarbeit

Frühzeitig vor dem Abschluss der Konfirmandenarbeit werden mit den Erziehungsberechtigten anlässlich eines Elternabends die mit der Konfirmation zusammenhängenden Fragen besprochen.

In der Schlußphase der Konfirmandenzeit stellen sich die Konfirmanden der Gemeinde in einem von ihnen mitgestalteten Gottesdienst vor.

IX

Konfirmation

Auf Grund der Teilnahme an der Konfirmandenarbeit entscheidet das Pfarramt über die Zulassung zu Konfirmation.

Die Zulassung zur Konfirmation kann versagt werden, wenn

  • die Teilnahme an der Konfirmandenarbeit häufig versäumt worden ist,
  • diese Ordnung beharrlich verletzt worden ist,
  • besondere Gründe im Verhalten die Konfirmation nicht gerechtfertigt erscheinen lassen.

Wenn die Zulassung zur Konfirmation versagt werden soll, wird ein eingehendes Gespräch mit den betreffenden Konfirmanden und Erziehungsberechtigten geführt. Vor der Entscheidung wird der Kirchenvorstand über die Angelegenheit beraten.

Gegen die Versagung können die Erziehungsberechtigten Beschwerde bei dem Superintendenten und gegen dessen Entscheidung weitere Beschwerde bei dem Landessuperintendenten einlegen.

Unterlüß, den 4. September 2003

Ev.- luth. Friedenskirche Unterlüß

Pastor Wilfried Manneke (Vorsitzender des Kirchenvorstandes)

 

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Auf ein Wort

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

ich stelle mir einen Fallschirmspringer vor, wie er aus Schwindel erregender Höhe aus dem Flugzeug springt. Mit über 140 km/h rast er auf den Boden zu - und im letzten Augenblick zieht er die Reißleine, damit sich der Fallschirm öffnet.

Auch wenn Ihr am Ende Eurer Konfirmandenzeit nicht aus einem Flugzeug springt, seht Ihr doch einer aufregenden Zeit entgegen. Selbst wenn heute mit der Konfirmation nicht mehr wie früher das „Erwachsenenleben“ beginnt, steht doch fest: Ihr seid nun keine Kinder mehr. Ihr erlangt in Sachen Glauben die Mündigkeit! Vor Euch liegen viele interessante Erfahrungen und große Herausforderungen. Vom „länger wach bleiben“ bis zur Selbständigkeit, wird es für Euch nun immer neue Privilegien und Aufgaben geben.

Der Konfirmandenunterricht sollte Euch im Blick auf diesen neuen Lebensabschnitt wichtige Orientierungspunkte geben. Ja, er sollte Euren Glauben stärken – nichts anderes heißt ja Konfirmation! Ihr habt nicht nur die Grundwerte des christlichen Glaubens kennen gelernt und wisst über das höchste Gebot oder den Respekt gegenüber Euren Nächsten Bescheid. Ihr habt anhand der biblischen Geschichten auch gelernt, wie wichtig Glauben und Vertrauen für unser Leben sind.

Wissen,
Glauben und Vertrauen

– für mich sind diese Begriffe von größter Bedeutung. Ich will sie am Bild des Fallschirmspringers erklären. Für mich ist dieses Bild ein Gleichnis, wie Jesus es vielleicht erzählt haben könnte: Genau wie der Fallschirmspringer ins Ungewisse springt, springt auch Ihr aus dem sicheren „Flugzeug“ Eurer Kindheit in eine ungewisse Zukunft. Damit der Fallschirmspringer den Sprung wagt kann, muss er wissen, glauben und vertrauen.

Wissen

Der Fallschirmspringer weiß um die Gefahren seines aufregenden Sports. Er springt nicht leichtfertig. Er prüft vor dem Sprung seine Ausrüstung und hält sich durch Gespräche mit Kollegen auf dem neuesten Stand. Auch Ihr habt Euch vor Eurem „Sprung“ fit gemacht. Ihr habt Eure Ausrüstung als zukünftige Christen gelernt. Ihr wisst von Jesus und seinen Vorstellungen von einer funktionierenden Gemeinschaft und dass Gott mit seiner Liebe unser Leben durchdringen will.

Glauben

Wenn der Fallschirmspringer alles getan hat, was in seiner „Macht“ liegt, muss er dennoch glauben. Er muss auch daran glauben können, dass sein Material in Ordnung ist, die Leinen reißfest, der Stoff des Fallschirms fest und der Helm – für den Fall der Fälle - bruchsicher konstruiert ist. Ja, er muss dem Piloten seines Flugzeugs glauben, dass dieser sein Handwerk versteht und ihn sicher in den Himmel bringt. Letztlich müssen wir täglich viel mehr glauben, als wir gewöhnlich denken. Ich hoffe, dass Ihr in den letzten Jahren erfahren, wie stark die Kraft unseres Glaubens ist. Unser Glaube kann Berge versetzen, sagt Jesus, das heißt, der treibt uns an und motiviert uns. Lasst Euch in Zukunft durch den Glauben stärken. In Gesprächen, in Gebeten und in der Gemeinschaft.

Vertrauen

Letztlich wird der Fallschirmspringer vertrauensvoll aus dem Flugzeug springen. Jedes Mal mit wachsender Begeisterung. Als Christen können auch wir einen vertrauensvollen Sprung ins Leben wagen. Wir spüren, dass da jemand ist, der uns den nötigen Halt dazu gibt. Mit Gott wird Euer Sprung kein Sprung ins Ungewisse!

Sven Gutzeit, Diakon

 

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