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Unsere Pfarramtssekretärin: Irene Hübner

Nach dem Besuch der Höheren Handelsschule begann Irene ihre berufliche Laufbahn als Steno-Kontoristin bei Rheinmetall. Nach der Geburt ihres Sohnes Christian unterbrach sie für acht Jahre ihr Berufsleben und begann 1986 dann in unserer Kirchengemeinde als Pfarramtssekretärin.

In ihrer freundlichen und netten Art führt sie kompentent und fachkundig unser Büro. Sie engagiert sich auch ehrenamtlich in der Kirche. Ihr haben wir es z.B. zu verdanken, dass Clemens Bittlinger bereits zum dritten Mal ein Konzert in unserer Friedenskirche gibt. Sie gestaltet aber auch unsere Basare und Gemeindefeste mit. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Wilfried nimmt sie regelmäßig an unserem Gesprächskreis über Glaubens- und Lebensfragen teil.




Eike Formella am Klavier

Unser Kirchermusiker: Eike Formella

Eike Formella (*1972) ist freischaffender Musiker und lebt mit seiner Familie in Unterlüß. Er ist hier aufgewachsen und seiner Heimat immer treu geblieben.

Neben seiner Tätigkeit als selbstständiger Musiklehrer, Kinderchorleiter und Organist unserer Friedenskirche liegt sein beruflicher Schwerpunkt auf dem Bereich Gospelmusik. So leitet er auch unseren Gospelchor "Cantate Domino" seit seiner Gründung 1998. Daneben betreut er weitere Gospelprojekte

und gibt Workshops in Norddeutschland.

Als Komponist ist er mittlerweile durch die Publikation "Songs for Gospel 2" bekannt geworden, die 2007 erschienen ist.

Sein Lebensmotto: Gott hat "Ja" zu dir gesagt!

Unser Jugenddiakon: Ingo Voigt

Nach einer Vakanzzeit von nur zwei Monaten ist unsere Diakonstelle wieder besetzt. Diakon Ingo Voigt hat die Nachfolge von Helmut Sdrojek angetreten. Ingo Voigt ist ausgebildeter Religionspädagoge. Er hat als Diakon bereits mehrjährige Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit. 

Die offizielle Einführung unseres neuen Jugenddiakons Ingo Voigt fand in einem Open-Air-Gottesdienst beim Jugendwaldheim in Siedenholz stattfinden.

Nach dem Gottesdienst wurde gefeiert mit gegrillten Würstchen, Steaks, Kaffee und Kuchen.

"Mit einem halben Fuß wieder zu Hause."

Hallo! Ich bin der „Neue". Mein Name ist Ingo Voigt. Ich bin 36 Jahre alt und habe mit einer Viertelstelle die Nachfolge von Diakon Helmut Sdrojek angetreten. Ich stamme selbst aus Unterlüß und bin hier in der Jugendarbeit groß geworden. Die letzten acht Jahre habe ich als Diakon in Suderburg mit Kinder- und Jugendarbeit verbracht. In Suderburg (Kirchenkreis Uelzen) bin ich auch weiterhin mit 75% tätig. Ich freue mich darüber, nun ein Stück weit (sozusagen mit einem halben Fuß) wieder nach Hause zu kommen und „neue alte" und ganz neue Kontakte zu knüpfen.

Ich hoffe, dass Gott dazu seinen guten Segen gibt für ein gutes Gelingen in unserer Kinder- und Jugendarbeit.

Ingo Voigt



Diakon Ingo Voigt

Spenden für Diakonstelle

Die Einnahmen durch die Kirchensteuer sind in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Deshalb muss die Kirche Personalkosten einsparen. Das hat leider auch Folgen für Unterlüß. Unsere Diakonenstelle für Kinder- und Jugendarbeit ist gestrichen worden.

Das nehmen wir aber nicht einfach so hin, denn Evangelische Kinder- und Jugendarbeit ist uns sehr wichtig. Deshalb setzen wir als Kirchengemeinde ein Zeichen. Wir sehen die Aufgaben und wir sehen die Kompetenz unseres Diakons Ingo Voigt. Das passt zusammen! Deshalb haben wir eine Spendenaktion ins Leben gerufen und finanzieren dadurch eine Viertelstelle.

Dank der Hilfe vieler Spenderinnen und Spender haben wir es bisher auch geschafft, die erforderlichen Gelder aufzubringen. Die Diakonstelle konnte somit erhalten bleiben, wenn auch nur zu 25%. In der Hoffnung, dass wir die Stelle noch lange halten, eventuell sogar aufstocken können, rufen wir jedes Jahr erneut zu Spenden auf, um die qualifizierte Kinder- und Jugendarbeit in der Ev.-luth. Friedenskirche Unterlüß auch in Zukunft zu erhalten.

  • Ev.-luth. Friedenskirche Unterlüß
  • Diakonenstelle
  • Sparkasse Celle
  • BLZ  257 500 01
  • Konto  2410


Grabpflege für die Diakonstelle

Fünfzehn Jugendliche unter Leitung vom sechs Erwachsenen pflegen in diesem Sommer 2012 die Kriegsgräber auf unserem Friedhof. Dafür bekommt unsere Kirchengemeinde von der Gemeinde Unterlüß die beträchtliche Summe von 3000 Euro. Diese Summe fließt ganz und gar in den Fonds für unsere Diakonstelle für Kinder- und Jugendarbeit.

Über den Erlös der Grabpflege, Kollekten und Einzelspenden finanzieren wir die Diakonstelle, die einen Umfang von 25% hat. Wir sind  sehr dankbar für jede Unterstützung.

Rückblick auf die letzte Saison

Es ist geschafft: Am Samstag, dem 12. November 2011, beendete die Grabpflegegruppe der evangelischen Friedenskirche ihre diesjährige Saisonarbeit mit einem großen gemeinsamen Arbeitseinsatz auf dem Friedhof und einem anschließendem Frühstücksbuffet im Gemeindehaus. Vom Frühjahr an bis zum Volkstrauertag fanden sich im 14-tägigen Wechsel drei Gruppen Jugendlicher mit einigen Eltern auf unserem Friedhof ein, um die Gräber der Opfer der beiden Weltkriege zu pflegen. Dazu gehört es, alles regelmäßig von Unkraut zu befreien, im Herbst das Laub zu entfernen und für schön geharkte Wege und Flächen zu sorgen. In der Regel sind es Mädchen und Jungen, die im vorausgegangenen Frühjahr konfirmiert worden sind, manchmal auch etwas ältere.

Warum tun Unterlüßer Jugendliche das, warum finden sie – inzwischen seit zehn Jahren - zu diesen Arbeitseinsätzen zusammen?

„Wir verdienen auf diese Weise eine Menge Geld für die Kinder- und Jugendarbeit unserer Kirchengemeinde“, so eine genannte Begründung. Hintergrund dessen ist, dass unsere Diakonstelle inzwischen ganz von Spendengeldern finanziert wird, da ist solch eine Verdienstmöglichkeit natürlich hochwillkommen. Aber auch andere Beweggründe sind es, die einen solchen Einsatz lohnend machen: „Es ist eine tolle Gemeinschaft“, meint ein erfahrenes Mitglied, „und wir tun das ja auch für eine gute Sache, da liegen ja auch so viele Kinder, polnische und russische Kinder von Zwangsarbeiterinnen, die sollen hier doch auch in Würde liegen, wo ihr kleines Leben doch so kurz und so hart war“, ergänzt die Freundin. „Ich finde es wichtig zu erkennen, was Krieg anrichtet, dass er Tod und Leiden bringt und es schockiert mich zu lesen, wie jung viele Menschen gestorben sind. Und das geht einem dann auch so durch den Kopf, wenn man da Laub harkt.“, sinniert einer, der es wissen muss, denn er hat mehrere Jahre mitgemacht. Wir, die Erwachsenen unseres Ortes, dürfen uns ganz besonders darüber freuen zu erkennen, wie viel Bewusstsein, Feinfühligkeit und Einsatzstärke „die Jugend von heute“ mitbringt.

Ein schönes Zeichen für eine Zukunft in Frieden und Freiheit, denke ich.

Elisabeth Sdrojek

 

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